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Mehr als nur eine Yogamatte

Wenn ich meine Yogamatte ausrolle, rolle ich nicht nur eine Matte aus


Bis vor ein paar Monaten dachte ich, Yoga beginnt erst mit den Bewegungen.

Mit der ersten Haltung.

Mit der ersten bewussten Atmung.


Heute beginnt Yoga für mich schon viel früher.


Es beginnt genau in dem Moment, in dem ich meine Yogamatte bewusst ausrolle.


Nicht hektisch.

Nicht nebenbei.

Nicht mit dem Gedanken, jetzt noch schnell etwas erledigen zu müssen.


Sondern langsam.

Bewusst.

Fast wie ein kleines Ritual.


Denn dieses Ausrollen ist für mich längst mehr geworden als nur die Vorbereitung auf den Yoga.

Es ist ein inneres Ankommen.


Ich lege die Matte hin und schaffe mir damit ganz bewusst Raum.

Einen Raum, der nur mir gehört.

Einen Raum ohne Erwartungen.

Ohne Druck.

Ohne das Gefühl, funktionieren zu müssen.


Und vielleicht klingt das erst einmal nach etwas ganz Kleinem.

Aber genau darin liegt für mich mittlerweile so viel Kraft.


Denn wie oft gehen wir Frauen durch unseren Alltag, ohne wirklich bei uns selbst zu sein?

Wir denken an Termine, an Kinder, an Arbeit, an Einkaufsliste, Nachrichten, Verpflichtungen.

Unser Kopf läuft oft weiter, selbst wenn unser Körper längst müde ist.


Und genau deshalb liebe ich diesen Moment mit der Yogamatte so sehr.


Wenn ich sie vorsichtig ausrolle, entscheide ich mich bewusst dafür, das Außen für einen Moment draußen zu lassen.

Die Gedanken dürfen leiser werden.

Die Listen müssen nicht sofort abgearbeitet werden.

Ich muss gerade niemandem gerecht werden.


Es geht mir dabei nicht darum, stundenlangen Yoga zu machen.

Nicht darum, besonders beweglich zu sein.

Nicht darum, Übungen perfekt auszuführen oder irgendeinem Bild entsprechen zu müssen.


Es geht um Bewussthet um bewusstes Sein.


Darum, wieder wahrzunehmen, wie es mir eigentlich geht.

Darum, meinen Fokus wieder auf mich selbst zu lenken.

Liebevoll.

Ehrlich.


Ohne Bewertung.


Manchmal liege ich einfach nur auf meiner Matte und atme.

Manchmal bewege ich mich sanft.

Manchmal sitze ich einfach nur still da.


Aber jedes Mal entsteht etwas:

eine Verbindung zu mir selbst.


Meine Yogamatte ist für mich deshalb ein sicherer Ort geworden.

Ein Ort, an dem ich kurz aussteigen darf aus dem ständigen Müssen.

Ein Ort, an dem mein Nervensystem langsam herunterfahren darf.

Ein Ort, an dem ich mich erinnern darf, dass auch ich Aufmerksamkeit verdiene.


Und das Schönste ist:

Wenn ich die Matte später wieder einrolle, merke ich fast immer einen Unterschied.


Vielleicht ist mein Kopf etwas ruhiger geworden.

Vielleicht fühlt sich mein Körper weicher an.

Vielleicht atme ich tiefer.

Vielleicht fühle ich mich einfach wieder mehr bei mir.


Nicht perfekt.

Nicht komplett verändert.

Aber verbundener.


Und manchmal ist genau das alles, was wir eigentlich brauchen.


Hast du deine Zeit auf deiner Yogamatte schon einmal so betrachtet?

Nicht als Aufgabe, sondern als liebevolle Zeit mit dir selbst?


Wie wäre es, wenn du deine Yogamatte beim nächsten Mal nicht mit Druck und einer Erwartungshaltung betrittst sondern mit der Frage:

"Wie geht es mir eigentlich gerade?"


Vielleicht wartet ab heute auf deiner Yogamatte gar kein perfekter Yoga sondern einfach nur ein ehrlicher Moment mit dir selbst.


Und wenn du spüren möchtest, wie gut es tun kann, dir selbst wieder bewusst Raum zu schenken, dann begleite ich dich gerne dabei.

Online oder in Präsenz.

Schreib mir gern über das Kontaktformular.


In Liebe

Christina

Kommentare


"WUNDERBAR! BEZAUBERND", "Was findest du so bezaubernd?" fragte Tommy. "Mich", sagte Pippi zufrieden.

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