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Ich bin Christina, Jahrgang 1978,
und wenn ich eines über mein Leben gelernt habe, dann das:
Es geht nicht immer geradeaus. Es geht in Schleifen. In Wellen. In Phasen.
Und manchmal auch in einem ganz klaren „Stopp – so nicht mehr“.

Ich habe mich vor ein paar Jahren selbstständig gemacht – als Coachin für Frauen. Drei Jahre lang war das mein Weg: mutig, frei, kreativ. Ich habe Frauen begleitet, ihre innere Stimme wiederzufinden, alte Muster zu erkennen und neue Schritte zu wagen. Diese Zeit war voller Wachstum und auch voller Tiefe. Und gleichzeitig hat sie mir gezeigt, wie sehr ich dafür brenne, wenn Frauen sich wieder mit sich selbst verbinden und erstarken.

Im Februar 2024 bin ich dann zurück ins Angestelltendasein gegangen – in meine ursprüngliche Tätigkeit in der ambulanten Jugendhilfe. Es war ein vertrautes Feld, ein „Ich kann das“-Bereich. Und doch wurde mir ziemlich schnell klar: Nur weil ich etwas gut kann, heißt das nicht automatisch, dass es (noch) zu mir passt.
Da war etwas in mir, das immer leiser wurde, während der Alltag immer lauter wurde.

Und wenn ich ehrlich zurückblicke, dann sehe ich in den letzten Jahren noch etwas ganz deutlich: Ich habe in mehreren Rollen funktioniert. Ich war „die, die schafft“, „die, die durchhält“, „die, auf die man sich verlassen kann“. Und ich habe das als Pflicht gesehen. Als meine Aufgabe. Als etwas, das eben erfüllt werden muss. Nur: Dieses Funktionieren hatte einen Preis.

Denn zu Funktionieren bedeutete für mich irgendwann nicht mehr, gut organisiert zu sein oder belastbar zu bleiben. Funktionieren bedeutete: meine Bedürfnisse nicht mehr wahrzunehmen. Ständig im Überlebensmodus zu sein. Schlafstörungen zu haben. Permanent müde zu sein. Brainfog. Dieses Gefühl, als würde mein Kopf nicht mehr klar greifen können. Und irgendwann hat sogar meine Zuverlässigkeit nachgelassen – nicht, weil ich es nicht wollte, sondern weil es einfach nicht ging. Weil ich Termine absagen musste. Weil mein System nicht mehr konnte, auch wenn mein Kopf noch „Du musst“ gesagt hat.

Im September 2024 begann ich dann meine Yogaausbildung im Hatha Yoga. Und auch wenn ich damals noch nicht wusste, was sich dadurch wirklich verändern würde – es hat mich zurück zu mir gebracht. Nicht auf spektakuläre Weise. Sondern still. Schritt für Schritt. Atemzug für Atemzug. Ich habe mich wieder gespürt. Und ich habe verstanden, wie sehr mein Körper längst mit mir gesprochen hatte. Und das Wichtigste daran: Ich habe diese Ausbildung damals nur für mich gemacht. Nicht mit einem Plan. Nicht mit dem Ziel, irgendwann zu unterrichten. Sondern weil ich zum ersten Mal seit langer Zeit wirklich etwas nur für mich tun wollte. Einen Raum haben, der mir gehört. Einen Anker. Etwas, das nicht Leistung ist, nicht Pflicht, nicht Aufgabe – sondern einfach meine Zeit mit mir.

Seit dem Herbst 2024 begleitet mich zudem ein Thema, das ich nicht mehr übergehen konnte: starke Schulterschmerzen auf der rechten Seite. Schmerzen, die nicht nur körperlich waren – sondern wie ein deutliches Zeichen: „Schau hin. Halt an. Trag nicht weiter, was nicht mehr getragen werden will.“ Und heute, knapp 1,5 Jahre später, ist diese Schulter fast schmerzfrei. Nicht, weil ich mich einfach nur „zusammengerissen“ habe, sondern dank einer großartigen Physiotherapeutin, die nicht nur meinen Körper gesehen hat, sondern auch das, was darunter lag: Spannung, Überlastung, Daueranspannung. Und plötzlich wurde so vieles klarer – im Körper und in mir.

Im Dezember 2024 habe ich dann konsequent alle meine Klangbäderangebote aufgegeben. Obwohl ich Klang liebe. Obwohl ich Kristallklangschalen als etwas unendlich Heilsames erlebe. Aber zu diesem Zeitpunkt war klar: Es braucht Raum. Einen ehrlichen Schnitt. Ein Reset.

Und dann kam im März 2025 eine Phase, die alles noch einmal in ein anderes Licht gestellt hat: eine berufliche Auszeit – ausgelöst durch ein Erschöpfungssyndrom, mit mehreren Wochen Krankschreibung. Rückblickend war es nicht nur eine Pause, sondern eine Schwelle. Eine Zeit, in der ich nicht mehr funktionieren konnte und nicht mehr funktionieren wollte. Eine Zeit, in der etwas in mir ganz eindeutig gesagt hat: Du musst beruflich etwas verändern.

In dieser Phase wurde für mich auch spürbar und greifbar, dass ich mitten in der Perimenopause angekommen bin. Und plötzlich haben viele Puzzleteile einen Namen bekommen. Ein großer Teil von dem, was ich so lange versucht hatte wegzuatmen, wegzuorganisieren oder wegzulächeln, gehörte auch genau dahin: dieses ständige Müde-Sein, die Schlafstörungen, Brainfog, der innere Alarmzustand, das Gefühl von „Ich bin nicht mehr ich“ – und gleichzeitig dieser Anspruch, trotzdem weiter zu leisten. Als würde mein System auf Dauerspannung laufen und ich hätte keine Wahl. Und vielleicht kennst du dieses Gefühl: Als würde das Leben dich nicht mehr fragen, ob du bereit bist – sondern dich einlädt, neu zu wählen. Neu zu fühlen. Neu zu leben. Nicht schneller, nicht höher, nicht weiter. Sondern echter.

Im Juli 2025 starte ich deshalb neu – mit einer 35-Stunden-Anstellung im Sozialdienst einer Rehaklinik im Landkreis Hildesheim. Ein Umfeld, das wieder näher an dem ist, was ich wirklich geben kann. Und gleichzeitig ist es für mich kein „Zurück“, sondern ein bewusstes Neu-Sortieren. Mit mehr Klarheit. Mehr Grenzen. Mehr Verbindung zu mir selbst.

Und wenn ich auf meinen Yogaweg schaue, dann ist da vor allem eine tiefe Erkenntnis: Meine 300-Stunden-Yogaausbildung im Hatha Yoga war und ist mein Grundstein. Sie hat mir Stabilität gegeben, Wissen, Erfahrung – und vor allem den Raum, Yoga nicht nur zu üben, sondern wirklich zu verstehen. Und irgendwann hat sich daraus, ganz leise und ohne Druck, ein neuer Wunsch entwickelt: Yoga nicht nur für mich zu praktizieren, sondern auch weiterzugeben. Dass ich einmal unterrichten wollen würde, war am Anfang überhaupt nicht klar. Es war nicht geplant. Es war eher wie ein inneres Öffnen, das langsam passiert ist – aus dem Erleben heraus, nicht aus dem Kopf.

Hatha Yoga ist kraftvoll, klar und wundervoll. Und trotzdem habe ich auf diesem Weg gemerkt: Es ist nicht mein Zuhause.

Mein Zuhause liegt im Yin Yoga. Ganz eindeutig. Und genau das ist auch der Weg, den ich als Yogalehrerin gehen möchte: Yin Yoga unterrichten.
Weil Yin nicht fordert, sondern hält.
Weil Yin nicht antreibt, sondern sinken lässt.
Weil Yin nicht „noch mehr“ ist, sondern „endlich weniger“.

Yin Yoga ist für mich ein klares Zeichen für Regeneration des Nervensystems. Für Entlastung. Für Tiefe. Für dieses stille Nachhausekommen im eigenen Körper.

Und genauso ist es mit Klang.

Klangbäder mit Kristallklangschalen sind für mich kein „Extra-Angebot“, kein nettes Wellness-Add-on – sondern ein Weg. Ein Raum, in dem der Körper loslassen darf, ohne dass wir noch etwas erklären müssen. Ein Raum, in dem Ruhe nicht erarbeitet werden muss, sondern entstehen kann.


Wenn ich heute auf die letzten Jahre schaue, sehe ich viele Neuanfänge. Viele Stopps. Viele kleine und große Reset-Momente. Und auch wenn das manchmal anstrengend war, manchmal schmerzhaft, manchmal verwirrend – ich erkenne darin inzwischen etwas sehr Wertvolles:

Ich erlaube mir, mich zu verändern.

Und vielleicht ist genau das auch die Einladung an dich, wenn du hier gelandet bist.
Dass du nicht festhalten musst an dem, was einmal stimmig war.
Dass du dich neu sortieren darfst.
Dass du Klarheit nicht erzwingen musst – sondern ihr Raum geben kannst.

Vielleicht ist Yin Yoga ein Teil deines Weges.
Vielleicht ist Klang ein Teil deiner Heilung.
Vielleicht brauchst du gerade auch einfach nur einen Ort, an dem dein Nervensystem wieder ausatmen darf.

Und wenn du spürst, dass da etwas in dir leise „Ja“ sagt – dann bist du hier genau richtig.


 

Wir verändern uns. Immer wieder. Nicht, weil wir „nicht konsequent genug“ sind – sondern weil wir wachsen. Weil sich unser Körper meldet. Weil das Leben uns neu ausrichtet. Und weil manchmal genau die sanften Wege die sind, die uns am tiefsten zurückholen: Yin Yoga, Klang, Regeneration. Vielleicht auch für dich.

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Fun Facts :) Was nicht jede/r über mich weiß:

Ich liebe Trampolin springen und schaukeln.
Mit grüner Bohnensuppe kann man mich jagen.
Ich trage oft unterschiedliche Socken.
Ich kann Trompete und Tenorhorn spielen.

 

Tauche in eine entspannende und stärkende Soundmediation ab.

Der Mensch Christina

Ich bin eine emotionale und freiheitsliebende Frau, der die Dinge oft nicht schnell genug gehen können. Ich bin kreativ und probiere gern neue Dinge aus. Im Wald verbringe ich super gerne meine Zeit. Am Meer kann ich am besten abschalten und mich sortieren. Ich sauge neues Wissen auf wie ein Schwamm, und arbeite am liebsten im Flow. Meine angeborene Fehlbildung an der linken Hand macht mich zu einer 'Special Edition'. Lieber Hund als Katze. Zu einer Runde Gesellschaftsspielen sage ich nicht nein. Mit Schokolade und Eis kann man mir eine Freude machen.

"WUNDERBAR! BEZAUBERND", "Was findest du so bezaubernd?" fragte Tommy. "Mich", sagte Pippi zufrieden.

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