Wenn ich von meinem Angebot „Yoga im Garten“ erzähle, sehe ich oft sofort dieses Bild vor den Augen meiner Teilnehmerinnen:
Blauer Himmel.
Warme Sonnenstrahlen auf der Haut.
Barfuß durch den Rasen laufen.
Vogelgezwitscher im Hintergrund.
Die Yogamatte im eigenen Garten.
Und ganz ehrlich?
Genau so kann es sein.
Es hat etwas ganz Besonderes, wenn ich mit meiner Matten bei dir im Garten ankomme, du deine Freundinnen eingeladen hast und wir gemeinsam draußen Yoga praktizieren.
Nicht in einem Yogastudio.
Nicht in einem fremden Raum.
Sondern bei dir.
In deinem Garten.
An einem Ort, an dem ihr euch wohlfühlt.
Während wir uns bewegen, streicht manchmal ein leichter Wind über die Haut. Die Blätter der Bäume rascheln über uns. Die Sonne wärmt das Gesicht. Und plötzlich fühlt sich alles ein bisschen leichter an.
Fast so, als würde die Natur einfach mitmachen.
Fast.
Denn da gibt es noch die anderen Gäste.
Die Ameise, die offensichtlich beschlossen hat, dass ausgerechnet deine Yogamatte die perfekte Abkürzung nach Hause ist.
Die Mücke, die sich genau dann für dich interessiert, wenn du gerade versuchst, besonders achtsam zu atmen.
Die Biene, die völlig friedlich ihren Weg fliegt, während innerlich kurz die Frage auftaucht:
„Bleibe ich jetzt ganz entspannt sitzen oder renne ich schreiend durch den Garten?“
Und manchmal gibt es auch den Wind.
Den Wind, der liebevoll über unsere Haut streicht.
Oder der beschließt, mitten in der Baumhaltung die Ecke deiner Matte umzuschlagen.
Man weiß es vorher nie.
Und genau das liebe ich so am Yoga im Garten.
Denn draußen ist nichts perfekt.
Die Natur hält sich nicht an Stundenpläne.
Kein Vogel wartet, bis die Meditation vorbei ist.
Keine Ameise fragt vorher höflich um Erlaubnis.
Und vielleicht ist genau das die eigentliche Magie.
Während wir im Yogaraum oft versuchen, alle Bedingungen perfekt zu gestalten, erinnert uns die Natur daran, dass Leben nicht perfekt ist.
Wenn wir gerade in der Vorbeuge ankommen und plötzlich ein neugieriger Marienkäfer über unseren Fuß spaziert.
Wenn wir im Dreieck stehen und kurz überlegen, ob das Kitzeln am Knöchel Einbildung ist oder tatsächlich eine Ameise.
Oder wenn wir in der Kindhaltung entspannen wollen und irgendwo über uns ein Vogel beschließt, seine Meinung lautstark mitzuteilen.
Das Leben passiert weiter.
Und wir dürfen lernen, trotzdem bei uns zu bleiben.
Vielleicht sogar genau deswegen.
Denn Yoga bedeutet für mich nicht, perfekte Bedingungen zu schaffen.
Yoga bedeutet, mitten im echten Leben einen Moment der Verbindung zu finden.
Mit dem eigenen Atem.
Mit dem eigenen Körper.
Mit sich selbst.
Und manchmal eben auch mit einer Ameise auf der Matte.
Deshalb liebe ich mein "Yoga im Garten"-Angebot so sehr.
Es geht nicht darum, einen perfekten Morgen, Nachmittag oder Abend zu erleben.
Es geht darum, gemeinsam zu lachen, tief durchzuatmen, den Alltag für 75 Minuten loszulassen und zu spüren, wie gut es tut, sich selbst wieder etwas Aufmerksamkeit zu schenken.
Unter freiem Himmel.
Mit den Geräuschen der Natur.
Mit Freundinnen an deiner Seite.
Und mit allem, was dazugehört.
Denn vielleicht entsteht die schönste Form von Entspannung nicht dann, wenn alles perfekt ist.
Sondern dann, wenn wir aufhören, Perfektion zu erwarten.
Und wenn du Lust hast, deinen Garten für einen Nachmittag in einen Ort voller Bewegung, Leichtigkeit und gemeinsamer Zeit zu verwandeln, dann komme ich gerne zu dir.
Vielleicht wartet zwischen Vogelgezwitscher, Sonnenschein und einer neugierigen Ameise genau die kleine Auszeit, die ihr gerade braucht.
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